Diascanner Test

Mit dem Diascanner Test bieten wir eine Vergleichsmöglichkeit unter häufig gekauften, beliebten und ausgezeichneten Diascannern.

Diascanner im Test und Vergleich

Der Diascanner Test

Wer vor der Aufgabe steht Dias oder Negativbilder zu digitalisieren, um sie auf Datenträgern zu speichern, oder am Computer, Fernsehgerät oder via Beamer abzuspielen, der benötigt einen Scanner - speziell für Dias.
Als Vergleich bieten wir Ihnen mit dem Diascanner Test eine Übersicht über geeignete Geräte, damit Sie zukünftig in hervorragender Qualität und zu einem fairen Preis-Leistungsverhältnis hochauflösende Bilder in digitaler Form erhalten.

Mit dem Diascanner aus Dias Fotos machen

In den 1980er Jahren waren Dias der Renner. Statt seine Fotos einfach in ein Album zu kleben, ließ man sie gar nicht erst richtig entwickeln und rahmte die Negative ein. Mit einem Diaprojektor und einer Leinwand konnte man seine Bilder dann der versammelten Familie zeigen, ohne dass das Album erst von Mann zu Mann gereicht werden musste. Was im letzten Jahrhundert ungemein praktisch klang, war in der Regel aber ziemlich teuer. Spätestens als der Computer „gesellschaftsfähig“ wurde und es andere Methoden gab, Fotos vernünftig zu präsentieren, waren Dias dann auch nicht mehr gefragt. Allerdings gab es da noch die Problematik, dass man ja möglicherweise hunderte von Dias im Keller hatte, mit denen sich jetzt nichts mehr anfangen ließ. Fotos ließen sich daraus nachträglich jedenfalls nicht mehr machen – bis man den Diascanner entwickelte.

Der Diascanner macht alte Fotos wieder sehenswert

Dias sind im Grunde ja nichts anderes als speziell entwickelte Negative, die durch ein Licht an die Wand geworfen werden. Nach demselben Prinzip arbeitet auch der Diascanner, nur, dass er die Bilder nicht auf eine Leinwand wirft, sondern digital umwandelt und auf dem Computer speichert. Zeile für Zeile werden die Diapositive vom Diascanner abgetastet. Auf diese Weise können die Bilder voll erfasst werden. Ein professionelles Gerät hat heutzutage eine Auflösung von bis zu 7.200 dpi, es gibt aber auch Amateurgeräte, die bereits mit 3.600 dpi hervorragende Bilder liefern. Eine geringere Auflösung ist für den Hausgebrauch in der Regel vollkommen ausreichend, so dass man hier nicht die teuersten Geräte wählen muss.

Kann man Dias auch auf einem normalen Scanner einscanne?

Leider nicht. Die Diapositive haben eine glatte, glänzende Oberfläche, die das Licht eines normalen Scanners nur reflektieren würde. Auf diese Weise lassen sich keine vernünftigen Bilder erzeugen. Hinzu kommen die Rahmen, durch die das Gerät nicht vollkommen verschlossen werden kann. Licht fällt in den Scanner und beeinträchtigt die Qualität der Bilder. Professionelle Diascanner arbeiten daher wie Diaprojektoren mit Schienen, auf denen sich gleich mehrere Dias einsetzen lassen. Diese werden dann Stück für Stück eingescannt. Das spart übrigens auch Zeit, da man beim Diascanner nicht jedes Bild einzeln einsetzen und einscannen muss, sondern ein ganzer Stapel auf einmal verarbeitet werden kann. Moderne Diascanner werden über USB oder Firewire am Computer angeschlossen und geben ihre Fotos in Formaten wie JPG und TIFF, aber auch RAW aus.

Darauf sollte man beim Kauf eines Diascanners achten

Die Auflösung ist beim Diascanner – wie schon erwähnt wurde – nicht das Wichtigste. Viele Hersteller haben aber besondere Technologien entwickelt, die für ein gutes Bild relevant sind. Nach Möglichkeit sollte man schon beim Kauf darauf achten, ob der Diascanner die Korrektur von Staub, Fingerabdrücken und Kratzern ermöglicht, ob das sogenannte „Bildrauschen“ (ein verwaschenes Bild, weil die Zahl der Megapixel zu hoch ist) unterdrückt werden kann und ob Dank Multi-Exposure die Bilddichte des Dias auch auf das eingescannte Bild übertragen werden kann. Wer in der Vergangenheit viele Fotos aufs Dia gebracht hat, für den ist ein Diascanner unerlässlich. Und das nicht nur, weil es immer weniger Diaprojektoren gibt und die Qualität der Bilder unter der Zeit leidet.